1. Eignungsbeurteilung der Betonausgangsstoffe, insbesondere der Zuschlagstoffe.
2. Entwicklung von geeigneten Betonrezepturen nach qualitativen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten unter Zugrundelegung der verfügbaren Betonausgangsstoffe und verfügbarer Sekundärrohstoffe.
3. Beratung und Lösungsvorschläge vor Ort bei Qualitätsproblemen jeglicher Art bei der Produktion von Betonwaren aufgrund von
- nicht zufrieden stellender Festigkeiten,
- Befüllproblemen,
- Entmischungen,
- erhöhter Wasseraufnahme,
- Klebeerscheinungen des Vorsatzes an den Druckplatten,
- Abhebeerscheinungen des Vorsatzes vom Kernbeton
- Auftreten von Haarrissen im Vorsatz,
- Farbschwankungen,
- nachträglichen Betonverfärbungen im Lager.
4. Beratende Unterstützung bei Reklamationen unter - bei Bedarf - Einbeziehung renommierter Prüflabors. Aufzeigen von Abstellungsmöglichkeiten der festgestellten Reklamationsursachen.
5. Beratung bei der Anwendung und Dosierung von Betonpigmenten:
- Pulverpigmente,
- Granulatpigmente,
- "lagerstabile" Flüssigfarben
- selbst verflüssigte Pigmente.
6. Maßnahmen- und Rezeptvorschläge zur Erzielung einer optimalen, stochastischen Colormixproduktion, die mit geringstmöglichem Aufwand ohne erkennbaren Rapport und ohne Erkennbarkeit der jeweiligen Produktionseinheit maschinell verlegbar ist.
7. Rezept- und Maßnahmenvorschläge zur Produkt- und Oberflächengestaltung von Betonwaren durch:
- Direktauswaschen,
- Stahlkugelstrahlen,
- Stocken,
- Schleifen,
- Flammen
- bei Produkten mit besonderen Anforderungen (erhöhte Dichtigkeit, erhöhter Widerstand gegen Abrieb, etc.)
8. Beratung zur Auswahl einer optimalen Formenkonfiguration (speziell bei Sortimentsformen) unter folgenden Gesichtspunkten:
- gleichmäßige Befüllbarkeit,
- problemloses Prudukthandling nach dem Entschalen und beim Abklammern und Paketieren
- reduzierter Formenverschleiß
9. Wirtschaftlichkeitsanalysen für vorhandene und geplante Fertigungsanlagen.
10. Beratende Unterstützung bei Investitionsmaßnahmen durch:
- neutrale Beurteilung der angebotenen Investitionskonzepte unter Berücksichtigung der von dem beabsichtigen Produktionsprogramm vorgegebenen Erfordernisse sowie ergonomischer Kriterien.
- Erstellung des Investitionsbudgets und des Terminablaufplanes für alle Gewerke
- Termin- und Budgetkontrolle während einer Investitionsmaßnahme
- Erstellung der Ausgangsrezepturen bei der Produktionsaufnahme mit anschließender Optimierung
- Überwachung der Inbetriebnahme unter Berücksichtigung der materialspezifischen und maschinenparametrisch bedingten Einflussfaktoren auf die Qualität des herzustellenden Produktes und die Produktionsleistung.
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